Rückläufiger Merkur vom 17.11.2018 bis 06.12.2018

Als sonnennächster Planet hat Merkur auf einer Umlaufbahn mit knapp 88 Tagen auch die kürzeste Umlaufzeit. Den Mond lassen wir bei dieser Betrachtung mal außen vor, denn der Mond ist genau genommen, aus „astronomischer“ Sicht, kein Planet sondern ein Trabant (ein Begleiter) der Erde.

So kommt es, von der Erde aus gesehen, 3 Mal im Jahr für ca. 3 Wochen vor, dass der Merkur rückläufig wird.
Das geschieht immer dann, wenn Merkur auf seiner elliptischen Bahn um die Sonne langsamer läuft als die Erde.
Das ist dasselbe Phänomen, das wir empfinden, wenn wir in einem Zug sitzen und einen anderen fahrenden Zug überholen. Dann haben wir auch das empfinden das der andere Zug rückwärtsfährt obwohl dieser natürlich weiterhin geradeaus fährt.

Dieses Jahr ist nun Merkur das letzte Mal retrograd (rückläufig) vom 17.11.2018 um 02:34 Uhr bis 06.12.2018 um 22:23 Uhr auf den Tierkreisgraden 13°29´30´´ Schütze bis 27°16´14´´ Skorpion und er ist an „heilig Abend“, am 24. Dezember 2018 wieder genau auf dem Tierkreisgrad wie zu Beginn seiner Rückläufigkeit im Schütze.

Was bedeutet das für uns?
Man ließt ja immer wieder, man soll in der Rückläufigkeitsphase des Merkurs keine Verträge unterschreiben und viele Geräte gehen kaputt, weil Merkur gerade rückläufig ist. Manchmal muss man jedoch bestimmte Dinge auch in dieser Zeit tun und kaufen.
Sicher kann man während dieser Zeit auch Verträge unterzeichnen, nur mit der rückläufigen Energie des Merkurs (denn er ist diese Strecke ja bereits schon vorwärts gelaufen) sollte man besonders darauf achten, was man kauft und unterzeichnet.
Es ist anzuraten bestimmte Dinge, die man auf die Zeit, nach der retrograden Zeit des Merkurs verschieben kann, erst dann zu erledigen. Denn während der Rückläufigkeit des Merkurs kommt es oft zu Missverständnissen vor allem in der Kommunikation und im Handeln und man revidiert auch oft seine eigenen Entscheidungen. Besonders zu beachten sind natürlich auch die Bereiche in der eigenen Radix (im Horoskop) auf denen Merkur sich in der Zeit in der Rückläufigkeit befindet.
Aber bitte mit den Aktivitäten auch abwarten bis Merkur wieder in seiner normalen Geschwindigkeit ist, denn vor und nach der Rückläufigkeit steht er fürkurze Zeit fast still und ist auch fast Handlungsunfähig.

Aus leidgeprüfter Erfahrung kann ich sagen, da ich mit meinem Mann über 2 Jahre eine Fernbeziehung geführt habe, er in Ägypten und ich in Deutschland, und währenddieser Zeit haben wir mehrmals am Tag über das Internet telefoniert:
Wenn Merkur rückläufig war, kam es grundsätzlich zu extremen Verbindungsstörungen und auch die persönliche Kommunikation war erschwert, wir haben beide einen Krebs-Merkur und meiner ist auch noch retrograd in der Radix, und wir waren jedes Mal froh und erleichtert wenn diese Zeit wieder vorüber war.  

Wozu ist der retrograde Merkur von Nutzen?
Diese 3 Mal 3 Wochen im Jahr dienen einem Resett im Leben. Sie dienen dem „Aufräumen“im Innen, sowie im Außen. Ich bin immer wieder erstaunt, welche „Schätze“ ich in der retrograden Merkurzeit wiederfinde.
Es ist zu empfehlen zum Beispiel die Steuererklärung zu machen, die Ablage der Unterlagen die sich im Laufe der Zeit so ansammeln, man kann in dieser Zeit viel sortieren und auch entsorgen, was nicht mehr benötigt wird.
Es ist auch eine gute Zeit um Fehler zur korrigieren, die man begangen hat.

Alles hat seine Zeit und gerade beim rückläufigen Merkur sollte man nichts überstürzen und niemals unüberlegt Handeln, denn das könnte eventuell schlimme Folgen haben.

Ich wünsche uns eine besonnene und gut durchdachte retrograde Merkurzeit.
Daniela Tawhid, geprüfte Astrologin DAV

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Jupiter im Tierkreiszeichen Schütze 08.11.2018 – 02.12.2019

Jupiter der „Glücksplanet“, der Herrscher des Olymps, wechselt am 08.11.2018 um 13:39 Uhr vom Tierkreiszeichen Skorpion in sein Herrscherzeichen den Schützen, wo er gefordert ist seine größten Kräfte, Fülle und Glück, zu entwickeln. Er verweilt dort bis zum 02.12.2019.
Jupiter hat eine Umlaufzeit von 11,86 Jahren, so kommt es das er ca. 1 Jahr braucht um ein Tierkreiszeichen zu durchlaufen.
Die Zeitqualität, als Jupiter dle letzten Male durch den Schützen lief, hatten wir vor ca. 12 und 24 Jahren, vom:
24.11.2006 – 18.12.2007 und vom 09.12.1994 – 03.01.1996.

Der Archetypus des Jupiters umfasst z. B. die Themen Expansion, Entfaltung zum Lebensoptimum, Recht und Gerechtigkeit, Weisheit, Philosophie, Religionen, das große Glück, das Erhabene, Fülle, Weiterbildung, hohe Ziele und große Reisen.
Aber auch Überfülle, zu viel Wachstum, Heuchelei, Aufgeblasenheit und Scheinheiligkeit.

Das letzte Jahr, in dem nun Jupiter durch das Tierkreiszeichen Skorpion wanderte, gab uns die Zeitqualität oftmals das Gefühl von „Achtung! Gefahr ist in Anmarsch“, wir sind oft in die Tiefen unsere Seele hinabgetaucht um wieder hoch aufzusteigen. Wir waren geneigt, Hintergründe zu erforschen und aufzudecken. Möglicherweise war auch übertriebener Neid und Eifersucht eins unserer Themen. Wir sollten es nun geschafft haben und sind dabei aus unseren Trümmerhaufen aufzustehen wie der „Phönix aus der Asche“.

Wir können wieder jubeln. Je nachdem wo wir Jupiter, das 9.Haus und das Zeichen Schütze im Geburtshoroskop stehen haben, möchten wir in diesen Bereichen unsere Ideale erreichen, ausbauen und expandieren.
Wenn Jupiter nun für ein Jahr durch sein eigenes Herrschergebiet, sein Königreich, den Schützen wandert sind wir gefordert auf diesen Gebieten unsere höchsten Ziele anzustreben und Jupiter gibt uns dabei die innere Kraft und Zuversicht, diese auch zu erreichen.
Vielleicht begeben wir uns auch auf eine große Reise, auch wenn es nur die Ideal-Reise unseres Lebens ist.
Allerdings sollten wir darauf achten, nicht über unsere Ziele hinauszuschießen, sondern auf unsere Ideale vertrauen.

Ich wünsche uns allen ein wunderschönes, bereicherndes und erfüllendes Jupiterjahr im Schützen.
Daniela Tawhid, geprüfte Astrologin DAV

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Halloween ist keine „amerikanische“ Erfindung

Das heutige Halloween, langläufig aus Amerika bekannt, hat seit ein paar Jahren auch in Deutschland wieder Einzug und Beachtung erhalten. Dabei hat Halloween seinen Ursprung im keltischen Brauchtum und gehört somit auch zu einem Teil unseres Kulturguts.

Samhain, (die Wortbedeutung wird als „Ende des Sommers“ zusammengefasst) war das erste Hochfest im keltischen Jahreskreis und wurde ursprünglich in der 11. Neumondnacht eines Jahres gefeiert. Der spätere Name des Festes, „Halloween“ ist eine Kontraktion der Wörter „All Hallows´ Even“ (übersetzt: Allerheiligenabend) und wurde, wie Heiligabend, einen Tag vor dem Festtag gefeiert.

Interessant bei dieser Betrachtung ist, dass unser christliches Fest „Allerheiligen“ ursprünglich am 13. Mai gefeiert wurde. Erst durch Papst Gregor IV (Papst von 827 bis 844) wurde das Fest auf den 1. November datiert.

Die Kelten feierten mit Samhain das Ende des Sommers, Winterbeginn und gedachten ihren Ahnen. Da zu dieser Zeit die Vergänglichkeit des Lebens in der Natur sichtbar wird.

Die Natur zeigt sich noch mal in bunten Farben, nicht mehr so frisch wie im Frühling, sondern die weicheren Farben werden sichtbar. Es scheint so, als wolle sie uns noch mal ihr letztes Feuer schenken bevor es erlischt. Es ist die Übergangszeit und der Winter, in dem alles wie ausgelöscht erscheint, steht bevor. Es ist bald ein Tiefpunkt erreicht, bevor neues Leben wieder beginnen kann.

In den alten Mythen heißt es, dass die „Geister“, in dieser Zeit des Übergangs, in unsere Welt wiederkehren und zum Schutz vor diesen „verwirrten Gestallten“ und um „Böses“ abzuwehren, verkleideten sich die Menschen selbst als Geister. So ist dieser Brauch entstanden.
Der Kürbis, der heute an Halloween nicht mehr wegzudenken ist, hat wohl seinen Uhrsprung in der Geschichte von „Jack  o´Latern“ und diese wurde mit den irischen Einwanderern nach Amerika gebracht. Die als Ersatz für die Zuckerrübe in der „Neuen Welt“ den Kürbis verwendeten, um daraus ihre Laternen zu schnitzen.

Das man den Kindern etwas süßes schenkt, steht symbolisch für den Neubeginn. Für die freudige Erwartung, dass die Natur neues Leben bekommt und das für ausreichend Nahrung wieder gesorgt ist.
In unserer heutigen, meist sehr schnelllebigen Zeit, finde ich es sehr schön dass solche traditionellen Feste wieder eine Blüte erleben und vor allem unsere Kinder daran ihren Spaß haben.

Deshalb sollten wir uns freuen, wenn die Kinder am 31. Oktober an unserer Haustür klingeln und dabei sollten wir uns wieder darauf besinnen, wofür es ursprünglich mal stand. Für die Hoffnung das Neues wieder beginnen kann und die Natur ausreichend dafür sorgt.

Daniela Tawhid, geprüfte Astrologin DAV.

Der Stier-Vollmond am 24.10.2018

Der Vollmond im Stier am 24.10.2018 exakt um 18:45 Uhr zeigt uns starke und intensive Kräfte an, die in uns wirken.
Der Mond steht in Konjunktion mit Uranus im Stier was anzeigt, dass sich Verhaltensmuster, in denen wir tief drinstecken verändern oder gar auflösen können. Je nachdem wo diese Konstellation auf unser Horoskop trifft, kann es zu sehr explosiven und/oder befreienden Erfahrungen kommen.
Die Sonne steht in Konjunktion mit der gerade rückläufigen Venus im Skorpion, das verstärkt einen tiefen Zugang zu unseren Vorfahren, zu einer „Welt“ mit der wir sonst vielleicht nicht so tief verbunden sind. Manchen Menschen tut es sehr gut wieder die Liebe zu spüren, von den Menschen die nicht mehr unter uns weilen. Daraus können wir sehr viel Kraft schöpfen.
Chiron, Jupiter in Konjunktion mit Merkur und der Nordknoten bilden ein großes Trigon, dass anzeigt, dass in dieser Zeit viel innere Heilung geschehen kann, wenn wir uns darauf einlassen möchten.